Ausgleichszahlung verjährt in Deutschland regelmäßig nach drei Jahren

Aktualisiert: Feb 24

EuGH, Urteil v. 22.11.2012, C-139/11


  • Für Ausgleichszahlungen aus der EU-VO 261/2004 gelten die nationalen Verjährungs-Vorschriften.


Leitsatz Kanzlei Woicke



URTEIL DES GERICHTSHOFS (Dritte Kammer)


22. November 2012


„Luftverkehr – Ausgleichs- und Unterstützungsleistungen für Fluggäste – Nichtbeförderung, Annullierung oder große Verspätung von Flügen – Ausschlussfrist“


In der Rechtssache C‑139/11


betreffend ein Vorabentscheidungsersuchen nach Art. 267 AEUV, eingereicht von der Audiencia Provincial de Barcelona (Spanien) mit Entscheidung vom 14. Februar 2011, beim Gerichtshof eingegangen am 21. März 2011, in dem Verfahren


Joan Cuadrench Moré


gegen


Koninklijke Luchtvaart Maatschappij NV


erlässt



DER GERICHTSHOF (Dritte Kammer)


unter Mitwirkung der Richterin R. Silva de Lapuerta in Wahrnehmung der Aufgaben des Präsidenten der Dritten Kammer sowie der Richter K. Lenaerts, E. Juhász, T. von Danwitz und D. Šváby (Berichterstatter),


Generalanwalt: Y. Bot,


Kanzler: A. Calot Escobar,


aufgrund des schriftlichen Verfahrens,


unter Berücksichtigung der Erklärungen


– von Herrn Cuadrench Moré, vertreten durch J.-P. Mascaray Martí, abogado,


– der Koninklijke Luchtvaart Maatschappij NV, vertreten durch M. C. de Yzaguirre y Morer, Procuradora, und J. M. Echegaray Fraile, abogado,


– der deutschen Regierung, vertreten durch T. Henze und J. Kemper als Bevollmächtigte,


– der polnischen Regierung, vertreten durch M. Szpunar als Bevollmächtigten,


– der Europäischen Kommission, vertreten durch K. Simonsson als Bevollmächtigten,